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Sonntag, 14. Juli 2013

Das Link-Ding

by SueFLB


Die Woche ging mit einem ordentlichen Aufreger los, nämlich den Widerwärtigkeiten, insbesondere auf Twitter und Facebook, zur Wimbledon-Siegerin Marion Bartoli.
Bei publicshaming sind die Attacken noch einmal zusammengefasst, nur mit starken Nerven lesen (engl.).
Eine spannende Analyse der Vorfälle von Nicole Selmer findet sich bei publikative.org


Da macht das Lesen schon mehr Spaß: Barbara Vorsamer schreibt auf süddeutsche.de, warum "Kleinigkeiten" wie gegenderte Bratwürste verdammt viel mit Sexismus zu tun haben und warum frau sich darüber aufregen sollte.


Ein tolles Interview mit der Schauspielerin Ellen Page lässt sich auf der Seite des Guardian lesen. Ich fand die ja schon immer sehr symphatisch, now even more so.


Anna-Katharina Messmer kommentiert auf taz.de die Debatte über einen "neuen Feminismus" und geht dabei auch auf die Ergüsse der Fleischhauers und Martensteins (auch nur mit guten Nerven lesen, *facepalms* garantiert!) ein. Schön.


Donnerstag, 13. Juni 2013

Das Link-Ding:




Warum sich Spiele mit weiblicher Protagonist_in angeblich nicht verkaufen. (engl.)



Spielt es überhaupt eine Rolle ob „Game of Thrones“ feministisch ist? (engl.)
 
Eine wachsende Gruppe von Indie-Spieleentwickler_innen nutzt das Genre Videospiel um ihre Erfahrungen zu teilen. (engl.)
 
Weiblichkeit als Angriffsfläche im Netz. (dt.)
 
Nur weil die Held_in in einer Dreiecksbeziehung steckt, ist das noch kein Empowerment und schon gar nicht automatisch feministisch. (engl.)

Donnerstag, 8. November 2012

Der Bechdel-Test für Frauen in Filmen




Wer hätte gedacht, dass aus einigen kurzen Sätzen in einem Comic solch ein Phänomen entstehen könnte? Eine Comicseite genügte, um noch Jahre später hitzige Diskussionen über die Bewertung einzelner Filme entstehen zu lassen.

Was ist der Bechdel-Test?

 

Der Bechdel-Test (auch die Bechdel-Regel oder Bechdel/Wallace-Test genannt) entstammt einer Folge der Comicserie „Dykes to watch out for“ (dt. Lesben vor denen man sich in Acht nehmen sollte) der US-amerikanischen Cartoon-Zeichnerin Alison Bechdel.  „Dykes to watch out for“ ist der erfolgreichste und älteste queere Comicstrip (1983 – 2008) weltweit. Die erste Ausgabe erschien 1983 in „Womannews“ und die Comics wurden später auch in andere Zeitungen übernommen
Der Bechdel-Test taucht zum ersten Mal 1985 in der Folge „The Rule“ (dt. Die Regel) auf und wurde danach mehrfach aufgegriffen. In „The Rule“ erklärt eine Figur ihre drei Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit sie sich einen Film anschaut:

  • Es spielen mindestens zwei Frauen mit
  • Die sich miteinander unterhalten
  • Über etwas anderes als einen Mann


Alison Bechdel - "Dykes to watch out for - The Rule" (1985)

Später wurden diese, oberflächlich betrachtet erst einmal nicht sehr schweren Anforderungen, noch darum erweitert, dass die zwei weiblichen Charaktere Namen haben müssen –„ Kellnerin 1“ oder „Frau an Tankstelle“ gelten nicht.
Selbst nach dieser Erweiterung erscheinen die Anforderungen mehr als minimal. Umso erstaunlicher (oder vielleicht gerade nicht erstaunlich) sind die Ergebnisse, wendet man den Test einmal auf die Filme der letzten Jahr – oder überhaupt jeden Jahres – an. 

Machen wir den Test!


Die Webseite Bechdeltest.com hat bis heute 3479 Filme auf die Erfüllung des Bechdel-Tests, mit dem erweiterten Anspruch auf weibliche Charaktere mit Namen, untersucht. Die Ergebnisse sind mehr als ernüchternd.
Gerade einmal 53,9% der untersuchten Filme bestehen den Test ganz. Haben also mindestens eine Szene, in der zwei, namentlich bekannte weibliche Figuren miteinander über etwas anderes als einen Mann reden. Nur damit das auch vollkommen klar ist: Eine einzige lausige Szene reicht um den Test zu bestehen.
11,1% der Filme schaffen es, zumindest zwei der Kriterien zu erfüllen. Es sprechen also zwei namentlich bekannte Frauen miteinander.
24,5% der Filme haben zwar zwei namentlich bekannte weibliche Figuren, diese reden aber nicht miteinander und ganze 10,5% der Filme erfüllen nicht eine einzige der Voraussetzungen.

Natürlich sagt der Bechdel-Test, oder besser das Bestehen oder Nichtbestehen des Tests, nichts über die generelle Qualität eines Filmes aus. Die meisten bekannten Filme fallen durch, darunter auch viele meiner persönlichen Lieblingsfilme. Indie Produktionen bestehen den Test übrigens wesentlich häufiger als große Mainstream/Hollywood Produktionen.
Was der Test aber schafft, ist eine einfache Formel zu liefern, mit der sich die Präsenz und die Relevanz weiblicher Figuren messen lassen. Die Präsenz wird durch die Anforderung an mindestens zwei Frauen im Film gemessen. Wobei „zwei“, nicht gerade eine hohe Messlatte ist, schaut man sich einmal die Länge der Besetzungslisten der meisten Filme an. Mit der Frage nach den Namen der Figuren soll ihre Relevanz bestimmt werden. Sind sie es - im Kontext des Filmes - wert, namentlich bekannt zu sein? Die Frage nach einem Gespräch zwischen zwei Frauen und nach dem Thema ihres Gespräches untersucht, inwieweit die Figuren eine Bedeutung für die Geschichte haben, die von den Handlungen eines männlichen Charakters (zumindest zeitweise) losgelöst ist. Besitzen sie unabhängige Meinungen, Sorgen oder Anliegen?  

Allein das Kriterium mindestens zwei weibliche Charaktere mit Namen zu haben, schließt selbst viele der Produktionen mit großem Ensemble aus. So bestehen zum Beispiel „Ocean’s Eleven“, „Männer die auf Ziegen starren“, „Hancock“, „Das Leben der Anderen“, „Prince of Persia“ und „Predators“ nicht einmal diesen Minimalanspruch. Interessant dabei ist, dass Animationsfilme auch nicht viel besser abschneiden: „Ratatouille“ und „Madagascar“ erfüllen ebenfalls nicht eine einzige der Bedingungen. 
Selbst Filme mit vermeintlich „toughen“ weiblichen Hauptcharakteren, wie zum Beispiel „Haywire“, „Lara Croft: Tomb Raider“ oder „Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Leben“, rasseln komplett durch den Test. Sie erfüllen nicht einmal die minimal Anforderung, zwei weibliche Charaktere mit Namen auftreten zu lassen. Die weiblichen Figuren dieser Filme agieren in einer isolierten Blase, umgeben nur von Männern.

Nimmt man das zweite Kriterium (die Frauen reden miteinander) hinzu, haut es weitere der großen Filme der letzten Jahre aus dem Rennen. Weg sind „The Social Network“, „Tron Legacy“, „The Avengers“, „Dame, König, As, Spion“, „Kick-Ass“,  „The Dark Knight“, „The Dark Knight Rises”, „Memento“ „Looper“, „Burn after Reading“, „Men in Black III“ … Ich könnte mir die Finger wund tippen.

Gehen wir zum letzten Kriterium über. Die weiblichen Figuren des Films sollen, sofern sie denn überhaupt miteinander reden, über etwas anderes reden als Männer. Was Frauen manchmal tatsächlich machen. Das scheint, zumindest der Filmwelt nach, wenig bekannt zu sein, aber es passiert.
Spätestens hier sortiert es „The Amazing Spiderman“, „Avatar“, „Ted“, „Iron Man“, „Knight and Day“ und „Lachsfischen im Jemen“ aus. Um nur einige zu nennen.  

Möchte frau/man die extreme Differenz in der Darstellung von Frauen und Männern in Filmen sehen, braucht frau/man nur einmal zu versuchen den Film zu finden in dem nicht zwei Männer (mit Namen) über etwas anderes als eine Frau reden. Außer dem Klassiker  „Die Frauen“ von 1939 fällt mir da nichts ein. Aber ich würde mich freuen, in den Kommentaren auf weitere dieser Raritäten aufmerksam gemacht zu werden.
Das mehrere relevante männlich Figuren in einem Film vorkommen, die effektiv am Voranschreiten der Geschichte beteiligt sind, ist einfach die absolute, überwältigende Norm. Frauen hingegen treten wesentlich öfter als Beiwerk, Randerscheinung oder Liebhaber_in auf. Sie sind da, um den männlichen Hauptcharakter zu motivieren (indem sie entführt oder gleich getötet werden – siehe Christopher Nolans Filme) - oder um ihn anzuschmachten und angeschmachtet zu werden. Frauen, die nur auftreten, um über den Kerl in der Story zu reden, sind zu erklärendem Beiwerk reduziert. Sie haben die Funktion dem Publikum etwas über die Männer, die die Geschichte vorantreiben und bestimmen, mitzuteilen. 

Probleme – Schlechter Film bleibt schlechter Film! 


Macht das aber einen Film zu einem schlechten Film? Sagt die Tatsache, dass zwei Frauen sich kurz über etwas anderes als einen Mann reden, etwas über die Qualität eines Filmes aus? Die kurze Antwort lautet: Nein. Natürlich nicht.
Das Bestehen des Bechdel-Tests ist kein Gütesiegel für einen Film. Genauso wenig wie das Durchfallen einen Film notwendigerweise schlecht macht. Der Test kann besonders die Relevanz von weiblichen Charakteren nur bis zu einem gewissen Grad messen. Die Tatsache, dass sich im Verlauf von eineinhalb bis zwei Stunden einmal zwei Frauen über ein Auto, oder den Geschmack einer Tasse Tee unterhalten haben, sagt noch nichts über das im Film verbreitete Frauenbild aus. Ein Film kann voll von Frauen sein, die über alles Mögliche reden, und dennoch – um meine Kollegin zu zitieren – „sexistische Kackscheiße“ sein. Ein sehr offensichtliches Beispiel dafür ist „Sucker Punch“. Generell fällt so ziemlich jeder Film des „Teen-Splatter-Horror- Bikiniweiber-auf-der- Flucht“-Genres in diese Kategorie. Halbnackte, vollbusige „Schaupielerinnen“ reden über Monsterhaie, Piranhas oder axtschwingende Maskenmörder. Bechdel-Test bestanden, mit Sexismus hoch Zehn. Überhaupt bestehen die meisten Horrorfilme den Test (z.B. „Resident Evil: Retribution“, „Silent Hill: Revelation 3D“, „28 Days Later“ und auch „Prometheus“). Wahrscheinlich sterben Frauen einfach schöner…

Ein schönes Beispiel für einen Film, der genau in der einzigen Szene, in der zwei Frauen sich über etwas anderes als einen Mann unterhalten, puren Sexismus offenbart, ist der neue „Star Trek“. In diesem kurzen Gespräch, welches nach wenigen Sätzen auch schon zu einer Unterhaltung über den männlichen Hauptdarsteller wird, erzählt Uhura ihrer Mitbewohnerin von ihrer Arbeit im Labor … während sie sich auszieht … wobei ihr der unter dem Bett versteckte Kirk zuschaut!     

Ein weiteres Problem mit dem Test besteht darin, dass einige Filme einfach auf Grund ihrer Thematik keinen Raum für weibliche Charaktere bieten. Weder „Von Menschen und Göttern“ noch „Der Name der Rose“, beides Filme die in Klöstern spielen, verdienen Kritik, nur weil in ihnen keine Frauen auftauchen. Genauso wenig wie sich irgendjemand beschwert, dass „Band of Brothers“, „Platoon“ oder so ziemlich jeder andere Kriegsfilm den Bechdel-Test nicht bestehen (obwohl sich das hoffentlich, mit der steigenden Zahl von Frauen im Militär, bald ändern wird).    

Fazit 


Es geht beim Bechdel-Test nicht darum, zwingend weibliche Charaktere in jeden Film zu zwängen oder ein „Sexismus frei“-Siegel zu haben, nur weil zwei Frauen ein paar Worte miteinander wechseln.
Es geht darum, herauszustellen, wie selten starke und unabhängige Frauen in Filmen sind. Wie selten sie ihre eigenen Geschichten haben und wie selten dies in Gesellschaft von anderen Frauen passiert. Ob ein einzelner spezifischer Film durchfällt oder besteht, ist nicht das Thema. Das Problem, auf das mit dem Test aufmerksam gemacht werden soll, ist die Menge der Filme, die nicht bestehen. Die große Frage die dahinter steht, und über die dann hoffentlich nachgedacht wird, lautet: Und warum ist das so?  



Weiterführende Links:

Der Test wurde eigentlich für die Beurteilung von Filmen (siehe http://bechdeltest.com/) entwickelt, er wird inzwischen aber auch auf andere Medien angewandt:

·         Für Videogames: http://bechdelgamer.wordpress.com/
·         Für Comics: http://bechdeltestingcomics.tumblr.com/

Sonntag, 28. Oktober 2012

Who needs feminism?

by SueFLB


We all do!
Schöner Tumblr, der obige Frage mehr als deutlich beantwortet.
Viel Spaß beim Durchklicken!


Donnerstag, 25. Oktober 2012

Heute ist „Orange Day“





Vor einiger Zeit wurde die Kampagne „UNiTE to End Violence against Women“ von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Als Teil dieser Kampagne hat UN Women den „Orange Day“ ausgerufen.

Orange Day UNiTE-Schleife
 Am 25. jeden Monats soll durch das Tragen oranger Kleidung oder Accessoires auf die anhaltende Gewalt gegen Frauen weltweit aufmerksam gemacht werden. Und zwar nicht nur einmal im Jahr am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, sondern jeden Monat, bis zur 57. Frauenrechtskommission im März 2013.

Wie kann frau/man die Kampagne unterstützen?


  • Trag’ am 25. jeden Monats etwas Oranges
  • Bring andere dazu, Orange zu tragen; twittere darüber #orangeday
  • Poste das Bild der UNiTE –Schleife (dem neuen Symbol für die Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen) oder das Logo der UNiTE Kampage („SayNO“) 
  • Beteilige dich auf der "Orange Day"-Facebookseite 



Donnerstag, 4. Oktober 2012

Post von Sky oder auch Sexistische Werbung No.1


by SueFLB

Ich bin verwirrt.
Neulich kam Post von Sky. Ich habe bei denen mal ein Abo für den Schwiegerpapa abgeschlossen, das auf meinen Namen lief. Bei uns hat der Mann ein Abo organisiert. Welt, Film, Fußball, find ich dufte und freu mich jeden Samstag, wenn die Bayern spielen oder die nächste Folge Newsroom läuft. Soviel zur Einführung.
Jetzt schickt mir Sky also ein nettes Briefchen, in welchem mir ans Herz gelegt wird, wieder Kundin zu werden, wo doch die Bundesliga endlich losgeht und auch noch die Champions League startet! Verpassen Sie nichts! Freuen Sie sich auf spannende Spiele! So weit, so gut.
Der Mann hat auch Post von Sky bekommen. Und zwar diese hier.


Ausschnitt Sky Newsletter vom September, Screenshot



Okaaay... wo soll ich anfangen? Vielleicht mit der Kampagne selber. Den Ton und die ganze Idee, die dahintersteht, find ich unmöglich, unverschämt und hochgradig sexistisch.

Punkt 1

Netter, respektvoller Umgangston, den die Werbemenschen von Sky hier offensichtlich als witzig erachten. Bei mir entsteht da folgendes Bild: Unangenehmer Macho-Kerl hockt mit Bierpulle auf dem Sofa, Fußball geht gleich los und er sagt zu seiner Frau, die schon leicht nölig in der Tür steht: „Hier, Alte, Zweitkarte für dich, und jetzt geht endlich ins Schlafzimmer und zieh dir irgendwas ‚für Frauen’ rein und lass mich in Ruhe die Buli schaun.“
Vor allem die Symbolik der Karte, also der Schirientscheidung, der unwidersprochen Folge zu leisten ist, stößt mir mehr als unangenehm auf. Wenn das das Bild ist, das Sky von den zwischenmenschlichen Beziehungen[*] seiner Kund_innen hat bzw. diese Kartensymbolik als „lustig“ erachtet, na dann gute Nacht! Ähnlich progressives Geschlechterbild wie bei den Werbekollegen von der Sportschau.

Punkt 2

Der Hut ist so alt, dass frau nicht mal mehr gähnen möchte. Ja klar, wir Mädels interessieren uns nicht für Fußball, wissen nicht, was Abseits ist und wenn unsere Partner Bundesliga schauen, sind wir immer sooo genervt. Ähm, liebe Leute bei Sky, ich mag Fußball, bin eine leidenschaftlichere Bayern-Anhängerin als der Mann und es gibt in meinem Freundeskreis doch tatsächlich noch ein paar andere Frauen, denen es genauso geht. Mir ist klar, dass Sky hier schlicht ein gern und oft kolportiertes Klischee aufgreift und dass es, statistisch gesehen, sicher zutrifft, dass sich nach wie vor mehr Männer als Frauen für Fußball begeistern. Aber diese Kampagne, in ihrer Verbindung von Tonfall und Klischee, ist für mich einfach nur, sorry, sexistische Kackscheiße. Und schizophren noch dazu, denn

Punkt 3

Sky verschickt sexistische Werbung an einige – ich vermute stark ausschließlich männliche –  Kunden, die, as usual, bestimmt „einfach nur witzig“ gemeint sein soll (der Mann fand seinen Newsletter übrigens nicht witzig, sondern ebenfalls total daneben). Die Botschaft, die dabei ankommt: Buli ist was für echte Kerle, und die Mädels können ja jetzt zeitgleich die neue Komödie mit Til Schweiger gucken (...). Und gleichzeitig schreibt Sky an mich, die Ex-Kundin, in dem Versuch, mir den Fußballgenuss wieder schmackhaft zu machen. Seriously? Merken die nicht, dass sie sich mit ihrer Strategie – wenn es denn eine bewusste ist – selber in den Fuß schießen? Sexistische Werbung raushauen, die interessierte Frauen als potentielle Bundesliga-Kundinnen exkludiert und beleidigt und gleichzeitig diese Frauen zu überzeugen versuchen, (wieder) Kundinnen zu werden? In Kauf zu nehmen, dass fußballbegeisterte Mädels, die vielleicht bereit wären, für’s Fußballvergnügen zu zahlen, sich extrem angepisst fühlen?
Ich bleibe verwirrt.






[*] Ich möchte hier kurz anmerken, dass Sky offenbar fest in der heteronormativen Kuschelwelt verhaftet ist, in der alle männlichen Kunden NATÜRLICH mit Frauen zusammen sind (oder in der sich homosexuelle Männer eh nicht für Fußball interessieren?). Ja, klar …