by Helen
Im Anschluss an meinen letzten Artikel über Bullyingauf Redit möchte ich auf ein Video hinweisen, welches meine Gedanken zu dem
Thema perfekt zusammenfasst.
Kurz zur Einführung: Aufhänger für das Video ist eine E-Mail,
die einer Lokalreporterin aus LaCross, Wisconsin geschrieben wurde. Darin
greift ein Mann, der zugibt, selten ihre Fernsehsendung zu gucken, Sprecherin
Jennifer Livingston wegen ihres Gewichts an. Er geht so weit, zu behaupten,
dass Livingston mit ihrem Körperbau kein Vorbild für die Community sein kann.
Statt diese E-Mail an ihren, sicher auch rechtmäßigen, Platz im Papierkorb zu verfrachten,
entschied sich Livingston dazu, sie in ihrer Sendung anzusprechen.
Doch anstatt eine Diskussion über Körpergewicht und die
Kategorien von „Übergewicht“ und „Normalgewicht“ zu entfachen, räumte
Livingston ein, dass man sie wahrscheinlich als „übergewichtig“, vielleicht
sogar als „fett“, bezeichnen kann. Aber sie fügt hinzu: “I am much more than a number on a scale“.
Livingston verwehrt sich dagegen, sich über ihr Gewicht
definieren zu lassen und startet stattdessen eine Diskussion, die den E-Mail-Schreiber
in die Verteidigung zwingt. Sie weist darauf hin, dass Oktober „Anti-Bullying
Month“ in den USA ist und stellt die Gegenfrage, ob der E-Mail-Schreiber, mit
seinen Anfeindungen, nicht vielleicht eher das schlechte Vorbild sei.
Lee Newton, Teil des Moderatorenteams der Online-Nachrichtensendung „SourceFed“
auf Youtube, findet in ihrem Video zu dieser Geschichte die richtigen Worte zum
Thema Bullying als gelerntes Verhalten und ich möchte mich dieser Meinung von
ganzem Herzen anschließen – außer bei den Koalas ;)
„Screw the
epidemic of obesity, what about the epidemic of bullying and prejudice? What
kind of a role model are you if you are the asshole that’s hurtfully pointing out
something the guaranteed that person already has an incredible insecurity
about? We are all different […]”.
Hier auch noch das Originalvideo von Jennifer Livingston:
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